„Frieden suchen ist wie eine Schildkröte mit einem Schnurrbart jagen“ sagt der berühmte buddhistische Mönch Ajahn Chah. „Man muss nur sein Herz öffnen und sie kommt“. Es gibt keine bessere Definition des thailändischen Geistes als diese. Eine gewisse Verfügbarkeit der Welt gegenüber eher als eine erobernde Haltung.
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Es ist ein Königsreich, dessen Mündung gesalzen und dessen Paläste mit Gold verziert sind. Auf der indochinesischen Halbinsel ist in der kleinsten Hütte ein Bild des Königs zu sehen, unter dem ein glühendes Raucherstäbchen für Wohlgeruch sorgt. Es ist ein Land mit Respekt und Tradition, alles in allem, aber vor allem ein Land der Schönheit und des Gleichgewichts. Auf den südlichen Stränden auf Phuket und in den frenetischen Menschenströmen in Bangkok hat man dasselbe Empfinden. Nichts gleicht auf diesem Planeten Thailand. Man kennt sein Geheimnis nicht gut. Ist es sein subtiler Buddhismus, in dem die Unterwerfung vor allem in perfekt ausgeführten Bewegungen ausgedrückt wird? Oder die altehrwürdige Kultur, die in ständiger Bewegung bleibt und sich allen Metamorphosen der Zeit mit einem Lächeln anpassen konnte? Eine Sprache auch, die keiner anderen gleicht und die ihre eigene Sprachfamilie begründet hat. Selbstverständlich sollte man die wunderschönen weißen Sandstrände, die Thailands Ruf weltweit bekannt gemacht haben, nicht beiseite lassen. Man kann sich aber auch in das Hinterland im Norden zurückziehen, wo die Khmer-Tempel jedes Jahr ein bisschen mehr vom Urwald verschlungen werden. Sehr wenige Länder auf dieser Welt bieten diese große Vielfalt an Vergnügungen und Kultur. Schließlich werden hier alle glücklich.
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